Kläranlage
22nd Mar

Dossier: Weltwassertag – Das vergessene Element

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Er ist das Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung, die 1992 in Rio de Janeiro stattgefunden hat. 2017 steht das Thema Abwasser im Mittelpunkt. Zeit für Onkraut die Situation in Luxemburg, aber auch darüber hinaus, zu analysieren.

Täglich verbrauchen wir in unseren Haushalten, Dörfern und Städten eine große Anzahl an Wasser: Waschen, Klospülen, Duschen, aber auch abrinnender Regen, alles wird zu Abwasser. Wurde dieses Abwasser vor nicht allzu langer Zeit noch ungereinigt auf dem schnellsten Weg in Bäche und Flüsse geleitet und sorgte somit zu Verunreinigungen unseres Trinkwassers, so werden Abwässer heute mithilfe von Kanalisation in Kläranlagen gelenkt, bevor sie von dort aus gereinigt in den natürlichen Kreislauf weitergeführt werden.

Die Situation in Luxemburg

Ende 2013 wurde Luxemburg vom Europäischen Gerichtshof zu einer Geldstrafe verurteil. Zwei Kläranlagen entsprachen nicht den, in der EU-Abwasserrichtlinie festgelegten, Normen. Der rasante Bevölkerungswachstum stellt die Klärkapazität des Landes vor seine Grenzen und zwingt uns nun vermehrt in unsere Kanal- sowie Reinigungsinfrastruktur zu investieren. Wir haben bei der Umweltministerin, Carole Dieschbourg, nach dem aktuellen Stand der Dinge gefragt:

Carole DieschbourgPicture taken by Simon Ruf / UN Social Media Team

  • Seit Ende 2013 bezahlt Luxemburg täglich für die Nichteinhaltung der EU-Abwasserrichtlinie. Wie weit sind die Arbeiten zur Anpassung der Kläranlagen an diese Richtlinie zur Zeit fortgeschritten?

Luxemburg wurde wegen Kläranlagen, welche nicht den in der EU-Abwasserrichtlinie festgelegten Normen entsprachen, verurteilt, d.h. dass wir seit Ende 2013 zu einer Strafe von 2 Millionen € zusätzlich zu einem Tagessatz von 2800 € verurteilt wurden. Zum Zeitpunkt der Klage waren sechs Kläranlagen nicht konform. Den Tagessatz werden wir bis zur Fertigstellung der Kläranlage „Bleesbréck“, die letzte der auszubauenden Anlagen bezahlen, was voraussichtlich erst Ende 2018 der Fall sein wird.

Die aktuelle Regierung hat sofort Ende 2013 das entsprechende Finanzierungsgesetz auf den Weg gebracht. Mittlerweile ist in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverantwortlichen eine regelrechte Dynamik im Wasseraufbereitungsbereich entstanden, viele Projekte sind heute in Umsetzung. 2016 wurden 84,9 Millionen € alleine von staatlicher Seite in Wasserinfrastrukturen investiert, so viel wie noch nie vorher in Luxemburg.

  • Der hohe Bevölkerungswachstum stellt unsere Abwasser- und Kläranlageninfrastruktur vor große Herausforderungen. Reichen die aktuellen Investitionen aus, um eine hohe Wasserqualität auch in Zukunft zu gewährleisten?

Abwasser- und Kläranlageninfrastrukturen werden für einen Zeitraum von 28 Jahren (25 & 3 Jahre Bauzeit) geplant, hier wird dem Bevölkerungswachstum Rechnung getragen. Eine große Herausforderung besteht darin, vergangene Rückstände aufzuarbeiten.

So gilt es, innerhalb von kurzer Zeit die 125 veralteten mechanischen Kläranlagen zu ersetzen. Laut Maßnahmen-Katalog werden daher in den nächsten Jahren 37 neue Anlagen gebaut und 60 bestehende Kläranlagen erweitert. Die Regierung möchte die Dynamik, die sich innerhalb der letzten Jahre entwickelt hat, beibehalten und sieht Investitionen in Höhe von 1,1 Milliarden € bis 2027 vor, um unseren Ansprüchen hinsichtlich eines guten Zustands unserer Gewässer gerecht zu werden.

Um einen „guten Zustand“ unserer Gewässer zu erreichen, bedarf es aber neben dem Ausbau der Abwasserinfrastrukturen auch einer guten Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Durch das überarbeitete Wassergesetz, welches im Sommer letzten Jahres auf den Instanzenweg gebracht wurde, soll sowohl die Landwirtschaft stärker eingebunden werden, als auch eine breite Mobilisierung vieler Akteure stattfinden. Höhere Fördersätze gibt es deswegen u.a. auch für Renaturierungsprojekte, die sowohl für die Erhaltung des wichtigen Lebensraumes Wasser, als auch für präventiven Hochwasserschutz wichtig sind.

  • Die Verunreinigung des Grundwassers mit Nitraten hat in letzter Zeit für viel Aufregung gesorgt. Eine der Ursachen liegt laut einer Studie des Luxembourg Institute of Science and Technology bei landwirtschaftlichen Aktivitäten und besonders bei dem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden auf Feldern nahe der Trinkwassergewinnung. Dieses Abwasser gelangt oft ungereinigt in das Grundwasser. Was hat und wird die Regierung unternehmen um diesem Problem entgegen zu wirken?

Eine Anpassung der Nitratdirektive von 1991 wurde Anfang 2014 umgesetzt, d.h. dass heute adäquate Güllelagerkapazitäten vorhanden sein müssen. Momentan wird über eine Anpassung der Sperrzeiten für die Gülleausbringung diskutiert, da in der Tat der Zustand unserer Gewässer sich nicht verbessert hat und wir die Nitrate-Belastung reduzieren wollen.

Insgesamt brauchen wir zur Erreichung eines guten Zustandes eine kombinierte Herangehensweise.

Einerseits benötigen wir eine guten Datenlage und klare Regeln, daher wurden nach dem Wissen der Grundbelastung durch Pestizide auch hier klare Einschränkungen vorgenommen (heute sind deswegen in Luxemburg das Herbizid Metholachlore landesweit verboten und das Herbizid Metazachlore stark eingeschränkt) und die Grundwasserdirektive 2016 verbessert. Messungen seitens des staatlichen Labors (zB landesweite Glyphosat-messungen) wurden aufgestockt und es gibt eine Zusammenarbeit mit der Forschung.

Andererseits gilt es  mit der Landwirtschaft zusammen Lösungen zu erarbeiten. Das Ziel besteht darin, Alternativen anzubieten und durch eine gute Beratung die Nährstoffbilanzen der landwirtschaftlichen Betriebe im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu verbessern und so zu konkreten, Wasser-, Klima- und Umweltschutz beizutragen.

Ein Pilotprojekt zum Schutz unseres Trinkwassers ist die LAKU (landwirtschaftliche Kooperation an der Obersauer) die seit Oktober 2015 besteht. Eine Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren, den Wasserlieferanten (Gemeinden und Gemeindesyndikaten), staatlichen Akteuren (AGE/ MDDI) und landwirtschaftlichen Akteuren ist wichtig, um unsere wichtige Ressource Wasser zu schützen und soll deswegen durch das neue „Wassergesetz“ gefördert werden.

 

Sauberes Trinkwasser für jede und jeden!

Sustainable Development Goals

Obwohl einige Kläranlagen in Luxemburg immer wieder an die Grenzen ihrer Kapazität stoßen und der Investitionsbedarf somit weiterhin hoch ist, sollte nicht vergessen werden, dass es auf der Welt Orte gibt, wo überhaupt keine Abwasserwirtschaft stattfindet. Als Konsequenz haben immer noch sehr viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG) widmet sich deshalb genau diesem Thema.

Nachdem Ende 2015 die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen, welche im Jahr 2000 formuliert wurden, ausliefen, wurden sie durch die Sustainable Development Goals ersetzt, also die Ziele, welche sich die UN bis zum Jahr 2030 gesetzt hat. Der größte Unterschied der SDGs zu den MDGs ist, dass diese jetzt nicht nur für Entwicklungsländer gelten, sondern für alle Staaten.

Das 6. Nachhaltigkeitsziel der SDGs beschäftigt sich gezielt mit der Frage von sauberem Trinkwasser und dem Zugang zu Sanitäranlagen um deren Wichtigkeit weltweit zu verdeutlichen. Bis 2030 soll es also für jede und jeden sauberes und bezahlbares Trinkwasser und Zugang zu sauberen Sanitäranlagen geben. Des Weiteren soll die Qualität des Wassers weltweit verbessert werden indem Verschmutzung bekämpft werden soll.

Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen kann man hier finden: http://www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals/

 

Unsere große blaue Mülltonne – Die Verschmutzung der Ozeane

von Philippe Schockweiler

PlastikPicture taken by Hillary Daniels

Die meisten Urlauber bekommen es erst gar nicht mit: Wenn sie noch schlafen werden touristische Strände gründlich gereinigt. Angespültes Gut wird schnell entsorgt. Jahrhundertelang galt das Meer als einzig grosse Mülltonne. Während vielen Jahren war dies auch recht unproblematisch den Unrat über den Wasserweg zu entsorgen, doch spätestens ab dem Industriezeitalter wurde dies zu einem zunehmenden Problem. Moderner Müll ist nicht nur organisch sondern voll mit nicht-abbaubaren Stoffen. Der Ozean ist voller gefährlichem Müll, Düngerreste, Plastik, Glas, Chemikalien, Erdöl, Fischernetze bis hin zu ganzen Atomreaktoren.

Plastik

Die schwimmenden Sickpack-Ringe, PET Falschen und Plastiktüten sind mittlerweile ein Symbol für die Verschmutzung der Meere geworden: Doch wieviel Plastik ist im Meer und wie kommt der dahin? Jährlich gelangen rund 13 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer. Schätzungsweise befinden sich schon 150 Millionen Tonnen Plastik im Meer, das entspricht einem Fünftel des Gesamtgewichtes der im Meer lebenden Fische… Tendenz steigend. Bis 2025 soll das Volumen auf 250 Millionen Tonnen ansteigen. Plastik gelangt auf vielen Wegen ins Meer: Viel wird momentan über die “Microbeads” jene Plastikkügeln- oder Teilchen geredet welche in Kosmetik und Hygieneprodukten verarbeitetet werden, und mittlerweile in verschiedenen Ländern der Welt verboten wurde. Auch Produkte aus Fleece wie Jacken oder Decken verlieren pro Waschgang fast 2000 kleine Plastikpartikel welche ähnlich wie die Microbeads, ungeklärt den Weg in unsere Flüsse und ins Meer hinaus finden. Ferner enthalten diese viele giftige Zusätze. Andere Abfälle sind PET Flaschen, welche 400 Jahre brauchen um sich ansatzweise abzubauen. Sogenannte “Ghostnets” oder Geisternetze zusammen mit anderen Fischerei und Bootsabfälle landen massiv im Ozean, vom Fischkorb über Bojen hin zu ganzen Rettungsbooten. Die Geisternetze, teils abgetrennte oder ganz verlorengegangene Schlepp-, Treib, oder Tiefseenetze stellen eine besondere Gefahr für alle Meeresbewohner da. Ob Meeresvögel, Fische oder Meeressäuger, viele gehen an den Nylonnetzen zu Grunde.

Dünger

Dünger? Was bitte hat denn Dünger mit der Verschmutzung der Meere zu tun. Die Antwort ist erschreckend. Über den Wasserweg gelangt viel Dünger aus der Landwirtschaft in unsere Flüsse und somit auch in die Ozeane. Pestizide bleiben in der Nahrungskette hängen und können in großen Jägern wie den Eisbären oder Haifischen nachgewiesen werden und sorgen dort für Krankheiten. Dünger düngt auch das Meer, einen Prozess den man “Eutrophierung” nennt. Dies klingt bedrohlich und so ist es auch: Algen können sich somit vermehren… und zwar massiv und nehmen somit anderen Meeresbewohnern die Grundlage. Tote Algen sammeln sich tonnenweise auf dem Meeresgrund, deren Zersetzung durch Mikroorganismen verbraucht den Sauerstoff den andere Tiere zum Überleben brauchen: Es kommt zu Massensterben. In der Nord- und Ostsee ein leider immer öfteres Phänomen.

Erdöl

Noch nie wurden so riesige Mengen an Erdöl über die Meere befördert wie in den letzten Jahren: 1.8 Milliarden Tonnen pro Jahr: Die internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) versucht seit Jahren die Schiffe sicherer zu gestalten, dank menschlichen Fehlern, schlechter Wartung und wirtschaftlicher Faktoren fährt die Gefahr weiterhin mit. Tanks werden auf hoher See immer wieder ausgespült, Bohrinseln wie z.B. der Fall der “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko zeigen, dass sich Erdölbetriebe über sämtlich existierende Gesetze hinwegsetzen für eine Handvoll Barrel. Die Folgen für Umwelt, Mensch und Meerestiere: Fatal. Nicht nur die Erdölpest selbst sondern auch im Laufe der Reinigungsarbeiten benutzte Chemikalien wie z.B das im Golf von Mexiko angewendete giftige Verdünnungsmittel Corexit verschlimmern die Situation weiterhin. Schiffshavarien wie z.B die Atlantic Empress (1979 gesunken vor Trinidad und Tobago) der Amoco Cadiz (1978 gesunken vor der Bretagne) oder der Exxon Valdez (lief 1989 vor Alaska auf Grund) können während Jahren ganze Küstenstreifen verwüsten und das ökologische Gleichgewicht ganzer Systeme kippen.

Atommüll

Wie entsorgt man Atommüll? Diese Frage war in der Entwicklungsphase und im Rennen um die A-Bombe kaum die wichtigste. Der erste Atommüll des Manhattan-Projektes wurde unter anderem über Flüsse aber auch direkt im Meer entsorgt. Zwischen From 1946 bis 1993, haben mindestens 13 Ländern den Grossteil des Atommülls im Ozean abgeparkt. Trauriger Spitzenreiter in dieser Statistik ist die Sowjetunion bzw. Russland. 1993 hat Russland zugegeben hochradioaktives benutztes Brennmaterial aus Reaktoren vor der Küste von Novaya Zemlya entsorgt zu haben. Ganze Reaktoren aus U-Booten wurden einfach geflutet und entsorgt. Andere Länder wie die Schweiz (ohne direkten Zugang zum Meer) haben im Nordost Atlantik 4400 TBq (Terabecquerel: 1 TBq = 1 000 000 000 000 Bq) entsorgt. Das ist fast mehr als Frankreich, Belgien und die USA zusammen im Meer entsorgt haben. Diese historische Belastung, ist weiterhin ein Problem. Die meisten der vitrifizierten Fässer haben bereits Lecks oder haben sich schon ganz aufgelöst. Seit 1993 ist es verboten radioaktiven Müll über das Meer zu entsorgen. (London Convention (1972), Basel Convention, MARPOL 73/78)

Was tun?

Diese Frage kann fast jeder selber beantworten: (Leider) ist in verschiedenen Fällen eine strengere Gesetz der einzige Weg. Des Weiteren müssen sich die Staaten auch die Mittel geben, diese Regeln strenger auf internationaler und lokaler Ebene zu vollstrecken. (Küstenwachen usw.) Informationskampagnen müssen weiter ausgeweitet werden. Projekte wie “The Ocean Cleanup” von Boyan Slat verzeichnen erste positive Erfolge. Fur einen flächendeckenden Einsatz gegen die Plastikverschmutzung ist das System allerdings noch nicht genügend ausgereift, wobei wir wieder beim Verbraucher wären. Wenn man keinen Plastikmüll im Meer haben möchte, muss man aufhören, auch selbst, auf unnötige Plastikverpackungen, Tüten und Produkte zu verzichten.

 

7 Tipps zum nachhaltigen Umgang mit Wasser

Viele Maßnahmen zum Schutz des Wassers müssen von der Politik oder anderen verantwortlichen Akteuren getroffen werden. Es gibt jedoch auch einige Dinge die jede und jeder persönlich, ohne viel Aufwand, zum nachhaltigen Umgang mit dieser sehr kostbaren Ressource tun kann. Hier einige Tipps:

  1. Petitionen unterschreiben

Regelmäßig werden Unterschriften gesammelt um verantwortlichen Politikern mitzuteilen, dass Sie in einem bestimmten Gebiet aktiv werden sollen oder aber, dass man mit einem bestimmten Beschluss nicht einverstanden ist. Zur Zeit ist es zum Beispiel möglich die europäische Bürgerinitiative „Stop Glyphosate“ zu unterschreiben und somit die europäischen Kommission aufzufordern dieses Pestizid in Zukunft zu verbieten. https://stopglyphosate.org/de/

  1. Leitungswasser trinken

Das luxemburgische Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt und muss strengeren Kriterien als Mineralwasser aus der Flasche gerecht werden. Es kann also bedenkenlos getrunken werden. Wiederbefüllbare Flasche ermöglichen auch das Trinken von Leitungswasser unterwegs und tragen somit zusätzlich zu einer Verringerung des Gebrauchs von Plastikflaschen bei.

  1. Biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel benutzen

Viele Waschmittel und Haushaltsreiniger enthalten Stoffe die gesundheitsschädliche Wirkungen haben und die Umwelt belasten. Damit unsere Kläranlagen nicht unnötig belastet werden, kann jede und jeder bereits im Vorfeld handeln und versuchen die Abwässer nicht unnötig mit bedenklichen Chemikalien zu strapazieren.

  1. Autos nur in Waschanlagen waschen

Um zu vermeiden, dass Öl und andere Chemikalien ins Grundwasser geraten, sollten Autos nur in Waschanlagen geputzt werden.

  1. Abfälle und Medikamente nicht in den Spülbecken oder die Toilette schmeißen

Einige Stoffe können nur schwer, wenn überhaupt aus dem Abwasser herausgefiltert werden. Hierzu zählen vor allem Medikamente oder auch Farben und Lacke. Sie sollten also nicht im Abwasser, sondern in der dafür vorgesehenen Abfallentsorgung landen. Weitere Informationen findet man unter: http://www.sdk.lu

  1. Virtuelles Wasser sparen

Virtuelles Wasser, ist das saubere Wasser, das gebraucht wird, um ein Produkt herzustellen. Zur Herstellung eines T-Shirts werden zum Beispiel ungefähr 2000 Liter Wasser benötigt. Das bewusste Konsumieren von saisonalen und regionalen Produkten, aber auch der Verzicht auf Produkte die in wasserarmen Ländern hergestellt wurden, kann also den persönlichen Wasserverbrauch erheblich reduzieren.

  1. Sharing is caring

Das Teilen dieses oder ähnlicher Beiträge trägt dazu bei, dass sich weitere Mitmenschen dem Problem bewusst werden. Und nicht vergessen: auch analoges teilen ist möglich.

 

 

Coverpicture taken by Bastian Greshake

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